Höhere Fachschule interessiert PDF 
Freitag, den 10. Februar 2006 um 02:00 Uhr

Für die Berufspraxis sind die Betriebe zuständig, welche die Auszubildenden auch anstellen. Interessierte müssen sich für die dreijährige Ausbildung deshalb bei den Gesundheitsbetrieben bewerben. Der schulische Teil wird in Blockkursen absolviert. Grossen Wert wird auf die Zusammenarbeit in Gruppen, das selbstständige Lernen sowie die Selbstverantwortung gelegt. Das Lernen ist problemorientiert. Die Ausbildungsbereiche in der Region sind Psychiatrie, Akutspital, Langzeitpflege oder Spitex. Während es für den Lohn während der Ausbildung Empfehlungen gibt, fehlen noch Erfahrungen wie der Lohn nach dem Abschluss aussehen wird.

Rosalia Humm von der Berufs- und Laufbahnberatung Sargans gab Informationen über die Einordnung der HF Pflege im Berufsumfeld. Die Pflegeausbildungen des Roten Kreuzes werden durch die Umbildung der Berufsbildung durch eidgenössische Lehrgänge abgelöst. Nach der Oberstufe folgt in der neuen Struktur die Sekundarstufe 2 (Lehre oder Matura). In der folgenden Tertiärstufe sind die Weiterbildung und weiterführende Berufe nach einer drei- oder vierjährigen Lehre enthalten. Die HF Pflege ist eine eidgenössische Ausbildung.

Die Besucher der Veranstaltung im BZSL Sargans zeigten grosses Interesse. Mit ihren Fragen machen sie deutlich, dass noch grosser Informationsbedarf vorhanden war. Vor allem rekrutierten sich die Interessierten aus der Ausbildung Fachangestellte Gesundheit. Diese Ausbildung gilt denn auch als klassische Vorbildung für die HF Pflege.