
| BDH – Widerstandsfähig wie die Rose |
| Samstag, den 03. Juli 2010 um 12:10 Uhr | ||||
Seite 1 von 2 105 Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungen im Detailhandel erhielten am Donnerstagabend in Eschen ihre Diplome. Hinter ihnen lagen zwei und drei Jahre am Berufs- und Weiterbildungszentrum Sarganserland BZSL und in den Betrieben. von Markus Roth 20 neue Detailhandelsassistentinnen und –assistenten sowie 85 Detailhandelsfachleute hatten allen Grund zum Feiern. Sie konnten nach erfolgreich bestandenen Prüfungen ihre Zeugnisse in Empfang nehmen. Der Notendurchschnitt bei den Detailhandelsassistenten lag wie im Vorjahr bei 4.7. Bei den Fachleuten wurde 4.6 (letztes Jahr 4.8) erreicht. Neben einer Prüfung im praktischen Bereich zählten die schriftlichen Arbeiten und die Erfahrungsnoten für den schulischen Teil. Der Schlüssel zum ErfolgFestredner war in diesem Jahr im Gemeindesaal Eschen der Liechtensteiner Regierungsrat und Bildungsminister Hugo Quaderer. Als «normaler» Kunde heisse das Detail im Namen Detailhandel vor allem Kundenkontakt und Kundenberatung. Als nun frisch Diplomierte seien die jungen Berufsleute das Salz in der Suppe, die Visitenkarten des Geschäfts und auch der Schlüssel zum Erfolg. Dies sei nicht wenig, im Gegenteil anspruchsvoll und wichtig. «Mit den Lehrabschluss werden ihnen die Aufgaben ihres Geschäfts in voller Verantwortung übertragen», richtete sich der Regierungsrat an die Diplomanden. Nun schütze keine Schildchen mit «Auszubildender oder Lernende» mehr. Es sei sehr gut, dass es in der Region qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebe, die sich viel Fachwissen angeeignet haben und motiviert seien, erklärte Hugo Quaderer. Rose als SymbolPrüfungsleiter und Rektor a.i. Christoph Dürr erinnerte sich an die Zeit vor zwei oder drei Jahren, als die jungen Menschen die Volkschule hinter sich hatten. Es wartete der Wechsel ins Berufsleben. Die folgende Zeit sei manchmal anstrengend, gelegentlich mit Frust verbunden, meistens aber angenehm und mit Freuden gespickt gewesen. Alle Absolventinnen und Absolventen erhielten eine Rose geschenkt. Die Rose sei ein wunderbares Symbol, so Christoph Dürr. Als Königin der Blumen schmücke sie die Prinzessinnen und die Prinzen des Tages. Die Diplomandinnen und Diplomanden erschienen dann auch entsprechend festlich zu ihren grossen Tag. Die Rose zeige auch ihre inneren Werte, indem sie einen bezaubernden Duft verströmen, holte Christoph Dürr weiter aus. Rosen seien stark, hätten Dornen, damit sie ihren Feinden trotzen können. Er rief den neuen Berufsleuten zu, auch widerstandfähig zu sein und sich in ihrer Welt zu behaupten. Rosen mit ihren Blüten würden aber auch Schönheit zeigen und beeindrucken. Höhepunkt der liebevollen Feier war die Übergabe der Diplome. Das Grusswort der Gemeinde Eschen sprach Vize-Vorsteher Kurt Gerner. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass Freude, Mut und Motivation die Diplomanden auf dem weiteren Weg begleiten mögen. Umrahmt wurde die Feier von der Saxophongruppe des Musikschule Werdenberg unter Bernhard Klas. |