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Freuen sich über den Erfolg des vergangenen Jahres und blicken hoffnungsvoll in ihre berufliche Zukunft: Die Absolventinnen des Broderhauses und des Sarganserländer Sozialjahres
Erstmals schlossen am Donnerstag die Schülerinnen der Haushaltungsschule Broderhaus HBS und des Sarganserländer Sozialjahres SSJ ihr Brückenjahr mit einer gemeinsam gestalteten Diplomfeier ab.
Von Katrin Wetzig
Sargans. – Vor dem Pfarreiheim Sandgrueb in Sargans herrschte am Donnerstagnachmittag vor der Diplomfeier gespannte Vorfreude. Mit dieser Feier standen neben der Zeugnisübergabe auch der Abschied nach einem spannenden und interessanten Brückenjahr und zugleich auch der definitive Übergang ins Berufsleben bevor.
Mit seinen fantasievollen und verträumten Balladen fand Beat Daxinger problemlos den Draht zu den Diplomandinnen und dem Publikum und umrahmte so die Feier stimmungsvoll. Der 2. Klässler Ueli Eggenberger (Klavier) und Nicole Meli (Trompete), Absolventin des SSJ begeisterten ebenfalls mit ein paar musikalischen Beiträgen. Für Franz Anrig, Rektor des Berufs- und Weiterbildungszentrums Sarganserland BZSL war dies nicht die erste Diplomfeier in diesem Jahr. In den fünf Abteilungen des BZSL, zu denen auch die Brückenangebote Sarganserländer Sozialjahr und Haushaltungsschule Broderhaus gehören, konnten in diesem Jahr gesamthaft bereits 225 Lernende mit dem Zeugnis den Erfolg ihrer Arbeit schwarz auf weiss entgegennehmen, erklärte er bei der Begrüssung der 37 Schülerinnen und der Gäste. Ganz dem, der Einladung beigefügten Zitat von Schriftsteller Ernst Ferstl: «Wir müssen oft neu anfangen, aber nur selten von vorne», versuchte er allfällige Zukunftsängste der Schülerinnen in Bezug auf ihre bevorstehende Ausbildung etwas abzumildern und gab ihnen natürlich viele gute Wünsche mit auf den Weg. Mit der Geschichte «Wenn ich tatsächlich etwas zu sagen hätte» aus dem «grossen Hühnersuppenbuch» gab Sibylla Scherrer, Leiterin des Sarganserländer Sozialjahres und der Haushaltungsschule Broderhaus ihren Schülerinnen zu verstehen, dass es massgeblich auf ihre eigene, innere Einstellung zur beruflichen Tätigkeit ankomme. In der Geschichte wird von einem Workshop berichtet, bei dem die Teilnehmenden die Aufgabe bekamen, eine Woche lang so in ihrem Arbeitsumfeld zu agieren, als ob sie tatsächlich dort etwas zu sagen hätten. Bei der nächsten Zusammenkunft nach einer Woche, konnte festgestellt werden, dass der Energiepegel und die Motivation der Probandin in diesem Beispiel tatsächlich sichtbar gestiegen war. Dies allein dadurch, dass sie ihren Arbeitsplatz persönlich gestaltete, ihren Kunden wirkliche Aufmerksamkeit entgegenbrachte, neue Ideen einbrachte und diese auch umsetzte und aufhörte, über ihren Arbeitsplatz zu klagen. So kam es, dass sie nicht nur der Betrieb, sondern auch ihr eigenes Leben lebenswert entwickelten. Sichtlich gerührt verabschiedete sich auch Marlies Bislin als Coach und Begleiterin in der Berufswahl von den Schülerinnen und dankte für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und die Offenheit. Für praktisch alle Schülerinnen hatte sich eine Lehr- oder Praktikumsstelle finden lassen. (Ein noch offenes Lehrverhältnis zeichne sich hoffnungsvoll ab, hiess es.) Im Rahmen dieser Zeugnisübergabe würdigte Sibylla Scherrer auch die Zusammenarbeit mit Christa Näf, Lehrerin für Verpflegung, die sich nun anderen Aufgaben zuwendet und von Rös Tanner, der «guten Fee» vom Broderhaus, die nun den wohlverdienten Ruhestand geniesst.
Haushaltungsschule Broderhaus
Aus dem Sarganserland: Michaela Bätsch, Unterterzen, Hamdije Lutfiu, Sihana Redzipi und Angela Wildhaber, Walenstadt und Ramona Reimer, Walenstadtberg Aus Werdenberg: Clarissa Buff, Frümsen, Rahel Gabathuler, Oberschaan, Jlona Kamber, Gams und Pauline Lüthi, Sevelen Aus dem Rheintal: Tamara Bischofberger, Diepoldsau, Sabrina Brühwiler, Heerbrugg, Valesca Peischl, Widnau, Shyhrete Shala, Au. See/Gaster: Nadia Gresch, Wangen Wil: Melissa Schudel, Zuckenriet Fürstentum Liechtenstein: Aischa Beck, Nendeln, Martina Beck, Triesenberg, Sandra Benz, Triesen, Larissa Kaiser, Mauren, Ramona Kind, Ruggell
Sarganserländer Sozialjahr Aus dem Sarganserland: Carla Carcaiso, Melisa Elezovic und Rachel Widrig aus Bad Ragaz, Nicole Meli, Heiligkreuz, Melanie Montonato und Anna Willi aus Mels, Daniela Neyer, Flums, Dunya Willi, Schwendi Aus Werdenberg: Melissa Gabathuler, Oberschaan, Melanie Kaiser und Nathalie Ladner aus Buchs, Besjana Musliu, Sevelen, Selda Wiesli, Sennwald. Rheintal: Karin Kluser, Oberriet Rorschach: Rüya Uestünel, Rorschach Obertoggenburg: Michelle Schmid, Krummenau Fürstentum Liechtenstein: Lorena Frommelt, Triesenberg
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